Pferdeversicherung? Brauch ich nicht. Pferdehaftpflicht? Naja, wenns sein muss. Pferdehalter Rechtsschutzversicherung? So ein Blödsinn..
So denken viele Pferdehalter - wahrscheinlich auch deswegen, weil die Pferdehaltung viel Geld kostet. Nicht jeder Pferdehalter hat sich vor dem Kauf des Pferdes damit beschäftigt, was das Pferd ihn mal monatlich kosten wird. Dabei sollte man sich diese Frage immer stellen: was kostet ein Pferd im Monat?
Hierbei kann man zwei Wege wählen:
1. Man hält die Fixkosten der Pferdehaltung so gering wie möglich. Hierbei wird “natürlich” auch an der Pferdeversicherung gespart. Nachteil ist hier, dass der Pferdehalter von unerwartet und unbegrenzt hohen Kosten ereilt werden kann. Dies bezieht sich vor allem auf hohe Tierarztkosten, aber auch auf Kosten für einen ungeplanten Rechtsstreit.
Für die Pferdehalter, die ein ausreichend hohes finanzielles Polster angespart haben, ist dies in jedem Fall ein möglicher Weg. Nachteilig ist es nur für die Pferdehalter, die kein finanzielles Polster besitzen und sich selbst verschulden, weil sie die Tierarztkosten nicht bezahlen können.
2. Man erhöht die Fixkosten der Pferdehaltung, in dem man die größten Risiken an eine Versicherung abgibt. Hierzu zählen die Bereiche Pferdehaftpflicht, Pferdehalter Rechtsschutz und Pferde Krankenversicherung. Natürlich muss der Pferdehalter nun monatlich höhere Fiskosten einplanen - jedoch kann er nicht mehr wegen einer 4.500 Euro Klinikrechnung ins Straucheln geraten, denn diese Rechnung wird von der Pferdeversicherung für Krankehitskosten übernommen.
Die Sensibilisierung für die Pferdehalter Rechtsschutzversicherung ist leider noch nicht so hoch. Viele Pferdehalter denken, dass ihnen niemals ein Rechtsstreit ins Haus stehen kann. Das ist leichtfertig gesagt - was soll man machen, wenn man während eines Ausrittes von einem Autofahrer angefahren wird und schwer stürzt. Das Pferd muss eingeschläfert werden, der Reiter liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Wenn der Autofahrer die Schuld bestreitet oder kein Schmerzensgeld zahlen will, so MUSS der Pferdehalter einen Anwalt einschalten.
Aus diesem Grund sollte man an den 3 Euro Monatskosten des Pferderechtsschutz nicht sparen - man weiß nie, was die anderen Mitmenschen als nächstes tun..
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